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Theater

Das Interesse an Theaterkunst erwachte in Ísafjörður unter dem Einfluss von Leuten, die aus Dänemark und anderen Ländern hierher zogen oder dort studiert und gearbeitet hatten. Seitdem im Winter 1879 erstmals das Stück „Die Geächteten“ von Matthías Jochumsson im Lagerhaus des Handelsgeschäfts Ásgeirsverslun an der Aðalstræti gezeigt worden war, gibt es hier regelmäßig Theateraufführungen. Die Bedingungen verbesserten sich entschieden, als der Guttempler-Orden erst sein Versammlungshaus zur Verfügung stellte und dann 1905 ein richtiges Theaterhaus in der Templaragata 5, später Hrannargata, bauen ließ. Es war das beste Islands zu jener Zeit, mit Bühne und Balkon. Die 1922 gegründete Theatergesellschaft Ísafjörður fand die nächsten Jahre und Jahrzehnte großen Anklang. Nach einer Phase des Niedergangs wurde 1965 der Kleine Theaterclub ins Leben gerufen, der immer noch existiert und jeden Winter mindestens ein Stück inszeniert. 

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