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Bootsbauer

In den Westfjorden hatte es immer geschickte Handwerker gegeben, die es verstanden, das naheliegendste Material für den Bau von Ruderbooten zu nutzen: Treibholz. Davon war reichlich vorhanden, besonders in Hornstrandir. Von dort und aus den Jökulfirðir stammten denn auch bis ins 20. Jahrhundert hinein viele bekannte Bootsbauer. Moderner Schiffsbau begann in Ísafjörður 1920 mit Bárður G. Tómasson und seiner Firma Skipabraut Ísafjarðar im Stadtteil Torfnes. 25 Jahre lang zeichnete und baute er kleinere und größere Motorboote, darunter fünf Boote (15 t) für die Firma Njörður. In den Jahren der Weltwirtschaftskrise begann Marsellíus Bernharðsson Motorboote an der Küste unterhalb von Aðalstræti 13 zu bauen. Er errichtete später eine Werft in Neðstakaupstaður, wo er zahlreiche Eichenboote, das größte „Richard“ mit gut 90 t, herstellte. Nach 1960 hatte die Werft 70 Beschäftigte, die Stahlschiffe bis zu 300 t für die Fischerei bauten. 

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