Schmiede und Mechaniker
Schmiede arbeiteten für die großen Handelsfirmen wie Ásgeirsverslun und Tangsverslun in Ísafjörður, Gramsverslun in Þingeyri oder Pétur Thorsteinsson in Bíldudalur. Die Motorisierung der Boote machte den Berufsstand des Mechanikers notwendig. Die erste Motorenwerkstatt in Ísafjörður und gleichzeitig auch die erste in Island wurde von dem Dänen J. H. Jessen gegründet, der im Herbst 1902 hierher kam, um für die Firma Möllerup in Esbjerg einen Motor in den Sechsruderer „Stanley“ einzubauen. Er fand hier eine Frau, heiratete und ließ sich nieder. Er nahm viele junge Männer in die Lehre, die später herausragende Maschinisten und Mechaniker wurden. 1928 gründete Bergsveinn Árnason zusammen mit anderen die Maschinenfabrik Þór, die jahrzehntelang der größte Metallverarbeitungsbetrieb der Stadt war. Am 31. Dezember 1944 riefen zehn Mechaniker den Metallarbeiter-Verband Ísafjörður ins Leben. Heute gibt es in der Stadt vier Mechanikerwerkstätten.